Landratsamt Enzkreis

Landratsamt ab Montag, 13. Juli wieder für Publikumsverkehr geöffnet

Terminvereinbarung wird dringend empfohlen

Am Montag, 13. Juli, öffnet das Landratsamt Enzkreis wieder zu den regulären Zeiten seine Pforten für den Publikumsverkehr. Dies gilt für das Hauptgebäude an der Zähringerallee in Pforzheim und für sämtliche Außenstellen wie das Landratsamt II in der Östlichen, die KFZ-Zulassungsstellen in Pforzheim und in Mühlacker, das Landwirtschaftsamt und das Verbraucherschutz- und Veterinäramt in der Stuttgarter Str. 23 in Pforzheim, das Straßenverkehrs- und Ordnungsamt in der Luisenstr. 32, die Führerscheinstelle Am Mühlkanal sowie die Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Pforzheim und Mühlacker.

Landrat Bastian Rosenau bittet jedoch dringend darum, auch künftig erst einen Termin zu vereinbaren, bevor der Gang ins Amt angetreten wird: „Wir haben damit während der Schließzeit durchweg gute Erfahrungen gemacht. Denn nur so lassen sich längere Wartezeiten und größere Menschenansammlungen vermeiden.“ Da im Jobcenter in Pforzheim und Mühlacker sowie im Sachgebiet Schwerbehindertenrecht zu wenig Platz für Wartende zur Verfügung steht, werden diese Bereiche laut Rosenau auch weiterhin ausschließlich mit Terminvergabe arbeiten. Auch wer eine KFZ-Zulassung benötige, sollte unbedingt vorab einen Termin reservieren; dies könne auch ganz bequem online unter www.enzkreis.de/kfz-zulassung geschehen. Auch einige andere Dienstleistungen der Kreisverwaltung können online abgewickelt werden.

Abfall-App-Erweiterung „Müllmelder“ geht an den Start

Ab Donnerstag, den 25. Juni, kann die „Müllmelder“-Funktion in der Abfall-App Pforzheim und der Abfall-App Enzkreis verwendet werden. Dies stellt einen weiteren großen Schritt in der Bekämpfung von wilden Müllablagerungen und der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis dar.

Peter Boch, Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim, zeigt sich zufrieden: „Durch den Müllmelder haben wir nun ein weiteres interaktives Werkzeug an der Hand, welches uns erlaubt, Digitalisierung mit dem Thema Sauberkeit zu verbinden. Jetzt können wir einen seit langem bestehenden Wunsch aus Politik und Bürgerschaft den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellen“. Der Landrat des Enzkreises, Bastian Rosenau, ergänzt: „Die Abfall-App unterstützt schon jetzt die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Alltag. Ich bin froh, dass wir mit dieser Erweiterung noch mehr Nutzen für alle schaffen können!“

Seit 2019 verfügen der Enzkreis und die Stadt Pforzheim über Abfall-Apps, welche ab sofort durch die Müllmelder-Erweiterung ergänzt werden. Die Abteilung Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim und die Abfallwirtschaft des Enzkreises möchten mit dem Müllmelder den Bürgerinnen und Bürgern ein kostenloses Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie Fotos von wilden Müllablagerungen direkt an die zuständige Behörde weiterleiten können. „Schließlich sind die Bürgerinnen und Bürger überall im Stadt- und Kreisgebiet unterwegs. Wir gewinnen durch den Müllmelder viele zusätzliche, ehrenamtliche Augen, die uns dabei unterstützen, Müllsünder noch besser aufspüren“, stellt Jürgen Förschler, Amtsleiter der Technischen Dienste der Stadt Pforzheim fest.

Stadt und Kreis ziehen in Sachen wildem Müll mit gebündelten Kräften an einem Strang. „Wilde Müllablagerungen sind ein Problem, welches den Enzkreis und die Stadt Pforzheim gleichermaßen betreffen. Deshalb sind wir besonders stolz, den Müllmelder in der Abfall-App gemeinsam präsentieren zu dürfen.“, so Ewald Buck, Amtsleiter der Abfallwirtschaft des Enzkreises.

Die Müllmelder-Funktion der Abfall-App ist sehr intuitiv zu bedienen und erlaubt es, bis zu drei Fotos zu verschicken. Dem Bürger ist dabei freigestellt, eine E-Mail Adresse anzugeben, um eine Rückmeldung zu erhalten oder anonym zu bleiben. Die Abfall-Apps können unter den Namen „AbfallApp Pforzheim“ und „Enzkreis - die offizielle App“ im Google Play Store sowie im Apple App Store heruntergeladen werden. Sollte die App bereits installiert sein, so reicht ein Update aus, um die Müllmelder-Funktion zu nutzen.

Durch die Abfall-Apps aus Pforzheim und dem Enzkreis werden die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützt, ihre Abfallbehälter korrekt bereitzustellen. Ein Kalender erinnert bei Bedarf an die Abholtermine, das Abfall ABC informiert über die richtige Mülltrennung. Die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe sowie des Problemstoffmobils sind mit wenigen Klicks in Erfahrung zu bringen. Selbst die Sperrmüllabholung kann über die App beantragt werden.

Wunderschönes Fachwerk im Enzkreis:

Verlagshaus Klotz und Landratsamt veröffentlichen neuen Bildband

2020 21 LRA Fachwerk BildbandVon einfachen Scheunen über Rathäuser bis hin zu Kirchen – eine große Vielfalt an wunderschönen Fachwerkbauten findet sich in einem vom Landratsamt Enzkreis und dem Verlagshaus Klotz gemeinsam herausgegebenen Bildband. „Der Enzkreis gliedert sich nicht nur in vier Naturräume, sondern auch in vier Kulturregionen, was sich beim Fachwerk in unterschiedlichen Baustilen zeigt“, erläutert Jeff Klotz vom gleichnamigen, in Bauschlott ansässigen Verlagshaus. Er hat rund 250 Fachwerkhäuser aufgenommen, 100 davon sind im Bildband zu sehen. Dabei ist jede Kreisgemeinde vertreten. Ein zweiter Band, in dem rund 100 weitere Gebäude vorgestellt werden sollen, ist in Planung.

„„Fachwerkbauten sind wertvolle, ortsbildprägende Elemente in vielen Gemeinden Baden-Württembergs. Der Enzkreis fühlt sich dem Erhalt dieser historischen Bausubstanz verpflichtet“, so der Erste Landesbeamte des Enzkreises, Wolfgang Herz, der als Dezernent sowohl für den Denkmalschutz als auch für die Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung Verantwortung trägt; die Stabsstelle hat die Herausgabe des Bildbandes, der ab Ende Mai im Handel erhältlich ist, maßgeblich unterstützt. Damit reiht sich die Publikation ein in die 1991 (Neuauflage 2002) mit dem Kunst- und Kulturdenkmalführer begonnene Reihe, zu der auch die 2013 präsentierten Kleindenkmale gehören sowie die voraussichtlich im Jahr 2021 erscheinende umfassende Denkmal-Topografie für den Enzkreis.

Umfrage zu Kommunikationswegen der Zukunft

Kooperationsprojekt von Hochschule und Landratsamt:

Über welche Wege oder Kanäle möchten die Menschen im Enzkreis künftig mit dem Landratsamt kommunizieren? Welcher digitalen Kontaktmöglichkeiten bedarf es und welche Anliegen sollte man künftig darüber erledigen können? Diesen Fragen gehen aktuell Studenten eines Masterstudiengangs der Hochschule Pforzheim im Rahmen einer Kooperation mit dem Enzkreis nach. Über eine Umfrage wollen die Studenten nun zunächst die Bürgerschaft beteiligen, um festzustellen, welche Erwartungen und Wünsche sie an die Kommunikation mit dem Amt haben, das bekanntlich eine Vielzahl von Aufgaben unter einem Dach vereint.

Um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erhalten, sind daher alle Enzkreis-Einwohner aufgerufen, sich zu beteiligen. Die Umfrage ist im Internet zu finden unter https://k11021.evasys.de/evasys/online/Technik (Passwort: M71WV). Wer die Fragen lieber in Papierform beantworten möchte, kann die Unterlagen im Landratsamt abholen oder ausdrucken unter www.enzkreis.de/Kreis-Verwaltung/Digitalisierung-Controlling-und-Beteiligungen?&La=1 und anschließend ausgefüllt beim Landratsamt in Pforzheim oder im Rathaus der Heimatgemeinde abgeben. Die Teilnahme ist möglich bis Mittwoch, 1. Juli.

„Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung, denn sie hilft uns, künftig auf die Wünsche unserer Kundschaft besser einzugehen und ihr neue digitale Kommunikationswege zu eröffnen“, erläutert Marina Gerth, Digitalisierungsbeauftragte des Enzkreises, die Hintergründe des Projektes, das sie gemeinsam mit der Hochschule durchführt. „Die Beantwortung der Fragen dauert nur etwa 10 Minuten“, wirbt Gerth. Sie steht für Fragen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 07231 308-9190 gerne zur Verfügung.

Ab Dienstag, 12. Mai, sind alle Recyclinghöfe des Enzkreises für die Kundschaft wieder regulär geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten der einzelnen Höfe finden sich im Abfuhrplan oder auf der Entsorgungsplattform des Enzkreises unter www.entsorgung-regional.de .

Das Landratsamt weist jedoch darauf hin, dass zum Schutz der Bürger und der Mitarbeiter weiterhin nur drei Anlieferer gleichzeitig auf das Gelände gelassen werden. Aufgrund dieser begrenzten Zufahrt muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Das Amt bittet außerdem eindringlich, den erforderlichen Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten.

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